6. September 2010

Was ist eigentlich eine “Bützamsell”

Abgelegt unter: Kölle — Olli @ 11:11

Der Begriff hat natürlich nichts mit der Welt der Vögel zu tun, sondern ist wie beiso vielen kölschen Begriffen eine Personenbezeichnung. In diesem Fall wird so eine Frau bezeichnet, die gerne küsst. Da das kölsche Mädel ja von Geburt an die Neigung hat zu “bützen” (nicht nur an Karneval) ist dies nicht negativ auszulegen, sondern einfach ihr Naturel! 

26. August 2010

Was ist eigentlich “Filu”?

Abgelegt unter: Kölle — Karl @ 11:11

Der kölsche Filu gleicht in seiner Bedeutung dem französischen “filou”, also im Prinzip ein heimtückischer Mensch. Aber in Köln werden auch kleine, spitzbübische Kinder, eben Lausbuben so genannt.

20. August 2010

Was bedeutet “Leck mich am Dell”?

Abgelegt unter: Kölle — Olli @ 11:11

Der kölsche Ausdruck “Leck mich am Dell” ist keineswegs eine Aufforderung jemand zwischen den Pobacken, also an der Kimme zu lecken, sondern vielmehr ein Ausruf höchsten Erstaunens. Dabei will der Kölner zum Ausdruck bring wie überraschend er die Situation findet und das mit einer extrem bildlichen Aufforderung, die er niemals ernst meinen würde, zum Ausdruck bringen. Sauber übersetzt also: ”Leck mich an der Kimme!” 

14. August 2010

Was ist eigentlich ein “Föttchesföhler”

Abgelegt unter: Kölle — Karl @ 11:11

Der “Föttchesföhler” ist der - meist in engen und vollen Kneipen - in Köln bekannte Po-Grapscher. Böse Zunge behaupten, dass der Föttchesöhler ein kölsches Schimpfwort vor allem für die aus dem kölner Umland (sowohl national als auch international, denn im Prinzip ist alles außerhalb von Köln kölner Umland) einfallende Männer ist, die dem Prinzip “Übermut tut selten gut” verfallen sind!

16. März 2010

16.03. aus der Kölner Chronik

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 07:32

Brauer und Biertrinker finanzieren wesentlich den Bau der Kölner Stadtmauer. 16.3.1212.
Kaiser Otto IV. erlaubt der Stadt Köln, drei Jahre lang zugunsten des Stadtmauerbaues eine Mahl- und Brausteuer zu erheben. Wahrscheinlich wurde diese Steuer nach Ablauf der 3 Jahre weiter erhoben; seit 1238 erhielt der Bischof nach einem Schiedsspruch eine Hälfte der Steuer, die er ganz beansprucht hatte. Sie ist später bis 1 798 vom fertigen Gebräu als Büttenakzise, also als Biersteuer, erhoben worden.
Ausf., lat., Pergament, Majestätssiegel. - HASTK, HUA 1/55. - Druck: Quellen 2,36 S.41 f.

13. März 2010

13.03. aus der Kölner Chronik

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 07:07

Am 13. 3.1933 flieht Oberbürgermeister Adenauer frühmorgens aus Köln. SS und SA besetzen das Rathaus. Adenauer wird für abgesetzt erklärt und Günther Riesen (NSDAP) zum Nachfolger ausgerufen. Es folgt die Gleichschaltung der Stadtverwaltung. Mächtigster Mann in Köln ist fortan der Leiter des NSDAP-Gaues Köln-Aachen, Josef Grohé.

12. März 2010

12.03. aus der Kölner Chronik

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 07:21

Am 12. 3.1933 findet die Kommunalwahl in Köln statt: die NSDAP wird mit 39,6% stärkste Fraktion im Rat.

24. Februar 2010

24.02. aus der Kölner Chronik

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 06:06

Am 24.02.1984 fand die erste Stunksitzung auf der Studiobühne in der alten Mensa der Universität Köln statt.

10. Februar 2010

10.02.1823 aus der Kölner Chronik

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 01:01

1823 wurde das “Festordnende Komitee��? gegründet. Am 10. Februar des Jahres feierte Köln den ersten Rosenmontagszug unter dem Motto “Thronbesteigung des Helden Carneval��?.
Mit dabei waren die Roten Funken, die einstigen Stadtsoldaten, die sich auch gerade als Gesellschaft etabliert hatten, das Geckenberndchen von den Hillige Knäächte un Mägde, Jan von Werth und Kölner “Bauer und Jungfrau��?, als Erinnerung an die ehemals Freie Reichsstadt Köln. Damals, wie heute, steckte ein Mann im Kostüm der Jungfrau. Nach der Gründung des Festkomitees waren die Kölner nicht mehr zu halten. Eine Karnevalsgesellschaft nach der anderen entstand.

8. November 2009

Kölsche Martinsgans

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 18:12

Endlich mal wieder ein kölsches Rezept! :-) Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Samba Köln und Guten Appetit! (weiterlesen…)

7. November 2009

Rievkoche

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 10:41

Kurz vor der Mittagszeit ist es mal wieder Zeit für ein kölsches Rezept –Rievkoche oder im hochdeutschen auch Reibekuchen genannt. Viel Spaß beim kochen und Guten Appetit!
 
Das braucht Ihr:
2 Pfund mehlige Kartoffel, 1 bis 2 Eier, 1 große Zwiebel, 1 Teelöffel Salz, Öl zum Braten

…..und so wird’s gemacht! (weiterlesen…)

22. Mai 2009

Kölsch für Anfänger: Köbes

Abgelegt unter: Kölle — Lars @ 16:00

So sei es nun, der Außenstehende würde ihn als Kellner oder sogar als Ober bezeichnen, sollte man allerdings einmal in einem Kölner Brauhaus nach einem Ober (oder noch schlimmer: einer Bedienung) rufen, braucht man sich nicht wundern, wenn keiner vorbei kommt. Und - meistens - ist es auch gar nicht nötig, denn verdurstet ist in Köln wahrlich noch keiner…… wohl eher ersoffen.

Der Köbes (weiterlesen…)

6. März 2009

06.03. aus der Kölner Chronik

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 07:21

Die Kölner Brauer unterzeichnen am 06.03.1986 die Kölsch-Konvention, eine freiwillige Übereinkunft in der festgeschrieben wird, was sich Kölsch nennen darf und wer Kölsch brauen darf (» Die Kölsch-Konvention).

2. März 2009

02.03. aus der Kölner Chronik

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 07:39

Am 02.03..1945 fand der letzte und schwerste Bombenangriff auf Köln statt.
Bereits am Tag zuvor, dem 01.03., erließ der Gauleiter auf Grund eines Führerbefehls die geheime Anordnung, alle linkrheinischen Gebiete Kölns zu räumen – natürlich be-traf diese Anordnung hauptsächlich die Parteioberen und Ihr Gefolge.
Nachdem bereits viele Kölner geflüchtet waren, trafen die Daheimgebliebenen nach diesem Bombenangriff die entgültige Entscheidung, Köln nun doch zu verlassen – wenngleich auch in Panik, denn das Wohin war wohl eine schwierige Frage.

25. Februar 2009

Am Aschermittwoch ist alles vorbei…

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 11:11

… so ein bekanntes Lied von Jupp Schmitz aus dem Jahre 1953. Aber nicht doch, denn beschreibt es doch nur die halbe Wahrheit. Die Karnevals-Session 2008/2009 ist nun zwar tatsächlich Geschichte, denn auch Prinz, Bauer und Jungfrau haben die Narrenherrschaft über unsere Stadt wieder aufgeben müssen, aber mit dem Ende der Session beginnt auch schon wieder die Vorbereitung auf die neue Session.

Ach ja, und für alle, die von der vielen Feierei noch einen dicken Kopf haben, die be-kämpfen ihren Kater heute beim traditionellen Fischessen, zu dem viele Kölner Gas-tronomiebetriebe einladen. Auch in den folgenden Tagen, vor allem am Samstag, bieten die Restaurants und die Karnevalsvereine das traditionelle Fischessen an - bevor es ans Fasten geht.

21. Februar 2009

Weiter geht’s - Karneval in Köln: Schull-und Veedelszöch

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 17:45

Am morgigen Karnevalssonntag finden die Schull- und Veedelszöch (Schul- und Stadtteilzüge) statt, die ab 11 Uhr durch die Stadt ziehen. Sie nehmen fast den gleichen Zugweg wie der Rosenmontagszug. Die phantasievollen Kostüme der vielen Kölner Schulgruppen locken die Menschenmengen an den Zugweg.
Die “Veedelszöch” haben eine mehr als 70-jährige Tradition und sind auf mittelalter-liche Gesellenbanden zurückzuführen, die ihren mühseligen Alltag aufs Korn nahmen. Seit 1952 ziehen die “Schullzöch” gemeinsam mit den “Veedelszöch” durch die Stra-ßen Kölns.

20. Februar 2009

Weiter geht’s - Karneval in Köln: Kneipen- und Gruseltag

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 13:00

Nach Wieverfastelovend ist natürlich noch lang nicht Schluß!
Heute und morgen (Freitag und Samstag) wird abends in den Kneipen der ganzen Stadt gefeiert.
Wer das besondere Flair des Fastelovends mitbekommen möchte, sollte jene Kneipen aufsuchen, in denen prozentual mehr kölsche Karnevalsmusik als Schlager gespielt gespielt wird.
Am Freitag startet ab 16.30 Uhr der traditionellle Sternmarsch der Kölner Veedelsver-eine zum Alter Markt. Los geht es ab Laurentzplatz, Eisenmarkt, Am Bollwerk, Mars-platz und Gürzenichstraße. Gegen 18 Uhr sollen die die rund 44 erwarteten Gruppen dann “sternförmig” im Alter Markt ankommen, wo dann auch das anschließende Bühenprogramm startet.
Am Samstag (weiterlesen…)

15. August 2008

15.08. aus der Kölner Chronik

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 00:24

Heute wurde im Jahr 1248 der Grundstein für unseren Dom gelegt!

4. Juni 2008

Auch ne nette Sache: Köln Quiz

Abgelegt unter: Kölle — Karl @ 23:53

Eben entdeckt und direkt begeistert: Kleine Quizseite rund um Köln. Nicht soooo schwer (außer Kulturquiz), aber auf jeden Fall nett: Köln-Quiz!

17. April 2008

17.04. aus der Kölner Chronik

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 07:26

Erzbischof setzt zwei Brauer zu Schöffen des Kölner Hochgerichts ein. 17.4.1259
Im Kampf um die Stadtherrschaft setzte der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden anstelle der abgesetzten Hochgerichtsschöffen 26 neue ein, darunter auch einige Handwerker. Zu ihnen gehörten Bodo, der Brauer, dessen Brauhaus in der Schildergasse lag, und Johann van Rile, der wohl identisch mit dem gleichnamigen Brauer war, der damals Marzellenstraße 82 wohnte. 3 Jahre später wurden die neuen Schöffen, die in Gotfrit Hagens Reimchronik verspottet werden, wieder abgesetzt und eingekerkert.
Lit.: Groten, Köln S.209f

1. April 2008

01.04. aus der Kölner Chronik

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 00:21

Heute, am 01.04.1901 wurde der Südfriedhof offiziell eingeweiht.

16. Februar 2008

Die Sage vom Bürgermeister Hermann Grin

Abgelegt unter: -Sagen und Verzällcher — Miri @ 10:10

Der Kölner Erzbischof hatte einen Löwen als Geschenk erhalten, dessen Pflege er zwei Domherren auftrug, was für diese eine besondere Ehre war. Da beschlossen die beiden, ihm ihre Dankbarkeit auf eine ganz besondere Weise zu zeigen. Schon lange gab es immer wieder heftige Auseinandersetzungen zwischen dem Erzbischof und dem Bürgermeister der Stadt, Hermann Grin, der ein stolzer Mann war und die Macht der Kirche nicht fürchtete. Was sollte dem Erzbischof also größere Freude bereiten können, als diesen lästigen Widersacher für immer los zu werden? (weiterlesen…)

10. Februar 2008

Die Dombausage

Abgelegt unter: -Sagen und Verzällcher — Miri @ 15:58

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“Wann ist er endlich fertig?” so fragen einige Kölnbesucher,die das beim Fotografieren störende Gerüst am Dom sehen. Die Standartantwort eines Kölners lautete darauf nur: ”Der Dom wird nie fertig. Und wenn doch ist die Welt untergegangen.” Denn solange der Dom steht, wird immer irgendetwas ausgebessert werden.
Manche geben der Umweltverschmutzung, den Witterungsbedingungen die Schuld, aber vielleicht liegt es auch an einem überlieferten Fluch, der seit Meister Gerhards Zeiten um den Dom zu schweben scheint ;-) :

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5. Februar 2008

Sessionsmotto 2009

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 21:09

Noch ist die Session zwar nicht ganz zu Ende, aber schon steht das Motto der kommenden Session fest: “Unser Fastelovend - himmlisch Jeck”!

Wenn das Motto nicht mal jede Menge Interpretationsspielräume zuläßt… ;-)  Vorgestellt wurde das Motto heute beim traditionellen Prinzenfrühstück in der Bastei von Zugleiter Christoph Kuckelkorn: Das Motto sei ein Themenvorschlag, den jeder ausfüllen könne, wie er möchte - solange das Thema der Himmel ist.

Zeit, das neue Motto zu feiern, gibt es in der kommenden Session jedenfalls mehr als genug: Rosenmontag ist nämlich erst am 23. Februar und damit drei Wochen später als in diesem Jahr! Hallelujah!

4. Februar 2008

Kurz vor Schluß – Veilchendienstag

Abgelegt unter: Kölle — Miri @ 17:36

Am sogenannten morgigen Veilchendienstag finden die Nubbelverbrennung statt.
Kurz vor und nach Mitternacht weinen und schluchzen alle Jecken in und vor den köl-schen Kneipen: Karnevals-Priester, Mönche oder Nonnen halten Rückschau auf die schönen, närrischen Tage und segnen ihn, den Nubbel. Dann wird vor fast allen Kölner Kneipen der Nubbel feierlich verbrannt. Rund 10.000 Jecke werden auch dieses Jahr wieder rund um die Zülpicher Straße zur Nubbelverbrennung erwartet und auch in der Süd- und Altstadt muss der Nubbel büßen. (weiterlesen…)