16. Februar 2008

Die Sage vom Bürgermeister Hermann Grin

Abgelegt unter: -Sagen und Verzällcher — Miri @ 10:10

Der Kölner Erzbischof hatte einen Löwen als Geschenk erhalten, dessen Pflege er zwei Domherren auftrug, was für diese eine besondere Ehre war. Da beschlossen die beiden, ihm ihre Dankbarkeit auf eine ganz besondere Weise zu zeigen. Schon lange gab es immer wieder heftige Auseinandersetzungen zwischen dem Erzbischof und dem Bürgermeister der Stadt, Hermann Grin, der ein stolzer Mann war und die Macht der Kirche nicht fürchtete. Was sollte dem Erzbischof also größere Freude bereiten können, als diesen lästigen Widersacher für immer los zu werden? (weiterlesen…)

10. Februar 2008

Die Dombausage

Abgelegt unter: -Sagen und Verzällcher — Miri @ 15:58

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“Wann ist er endlich fertig?” so fragen einige Kölnbesucher,die das beim Fotografieren störende Gerüst am Dom sehen. Die Standartantwort eines Kölners lautete darauf nur: ”Der Dom wird nie fertig. Und wenn doch ist die Welt untergegangen.” Denn solange der Dom steht, wird immer irgendetwas ausgebessert werden.
Manche geben der Umweltverschmutzung, den Witterungsbedingungen die Schuld, aber vielleicht liegt es auch an einem überlieferten Fluch, der seit Meister Gerhards Zeiten um den Dom zu schweben scheint ;-) :

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30. Oktober 2007

Richmodis

Abgelegt unter: -Sagen und Verzällcher — Miri @ 18:28

Mitten in Köln und in der Nähe des Neumarkts, steht in der Richmodisstraße ein Haus, aus dessen obersten Fenstern zwei Pferdeköpfe den erstaunten Betrachter anschauen. Können Pferde Treppen steigen?
Die Antwort hierauf liefert eine weitere schöne, aber auch ein wenig schaurige Sage, deren Ursprung auf das 14. Jahrhundert zurückgeht. (weiterlesen…)

30. September 2007

Jan und Griet

Abgelegt unter: -Sagen und Verzällcher — Miri @ 10:10

Die Geschichte von Jan und Griet ist eine der bekanntesten kölschen Sagen. Auf dem Alter Markt findet Ihr das Denkmal von Jan von Werth, einem Volksheld, der aus Köln und dem Fastelovend ebenso wenig weg zu denken ist wie der Dom.
Jedes Jahr an Weiberfastnacht wird von den Karnevalsgesellschaft Jan von Werth am Severinstor seine Geschichte und die Griets nachgespielt und ihm ist auch immer an diesem Tag der erste Straßenumzug der Session gewidmet.

Ihren Ursprung hat diese Legende zur Zeit des dreißigjährigen Krieges:
Es war einmal ein junger Landadeliger aus der Kölner Umgebung: Jan von Werth, der der Überlieferung zufolge am Dreißigjährigen Krieg von Anfang bis Ende teilnahm. Besondere Verdienste um die kaisertreue Reichsstadt Köln erwarb er sich, als er die für den Kölner Rheinadel lebenswichtige Felsenfestung Ehrenbreitstein (damals noch Hermanstein) bei Koblenz in einem tollkühnen Handstreich von den Franzosen befreite. Dankbar bereitete Köln ihm einen großen Empfang, und der Rat verlieh dem Helden eine Goldkette im Wert von 400 Gulden.

Aber was hatte es nun mit „Griet“ auf sich? (weiterlesen…)

3. Juni 2007

Die Heinzelmännchen zu Köln

Abgelegt unter: -Sagen und Verzällcher — Lars @ 16:15

Wie war zu Köln es doch vordem
mit Heinzelmännchen so bequem!
Denn war man faul, man legte sich
hin auf die Bank und pflegte sich:

Da kamen bei Nacht,
ehe man´s gedacht, (weiterlesen…)

1. Juni 2007

Die Legende der heiligen Ursula

Abgelegt unter: -Sagen und Verzällcher — Lars @ 10:49

Die heilige Ursula war eine fromme Königstochter des bretonischen Königs Maurus, deren Ruf weithin bekannt war. Sie galt als eine tugendhafte, weise und schöne Frau. So war es weniger verwunderlich, dass der König von England seinen einzigen Sohn Conanus mit ihr vermählen wollte. So sandte der König Gesandte aus, die dieses Anliegen Maurus vortrugen. Doch dieser war weniger davon begeistert, dass ein Heide seine Tochter heiraten sollte. Nach den Bitten des Königs folgten Drohungen, doch bevor die Situation eskalieren konnte, hatte Ursula eine göttliche Eingebung, die Heirat an eine Bedingung zu knüpfen. (weiterlesen…)